Allergien

Allergien

Anstieg der Prävalenz

Mehr als 20 Prozent der Kinder und über 30 Prozent der Erwachsenen entwickeln im Laufe ihres Lebens mindestens eine 
allergische Erkrankung (Stand 2024). Seit den 1970er-Jahren ist in Ländern mit westlichem Lebensstil ein deutlicher Anstieg 
der Prävalenz zu beobachten.  

Das Spektrum potenzieller Auslöser umfasst u. a. Pollen, Schimmelpilze, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel und Tierhaare. 
In der Basisdiagnostik kommen üblicherweise Hauttests zum Einsatz, die die häufigsten Allergene abbilden.

Unklare Allergenrelevanz

Bei einem Teil der Patientinnen und Patienten bleibt das klinisch relevante Allergen jedoch unklar, insbesondere bei unspezifischer Symptomatik oder Mehrfachsensibilisierung. 

Für die Indikationsstellung und Durchführung einer spezifischen Immuntherapie (SIT) ist die Identifikation des klinisch relevanten Allergens allerdings entscheidend. 

Erweiterte serologische Diagnostik

Eine differenzierte Allergiediagnostik mit hoher Spezifität ist daher erforderlich, insbesondere zur Abgrenzung von Primär-sensibilisierungen gegenüber Kreuzreaktionen infolge struktureller Allergenverwandtschaft. 

In diesen Konstellationen kann eine erweiterte serologische Diagnostik z. B. mittels ALEX® Allergy Explorer erwogen werden. 
Dieser Test ermöglicht die parallele Analyse von 295 Allergenen und liefert ein differenziertes Sensibilisierungsprofil. Die 
Untersuchung erfolgt als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL)

Informationsmaterial für Ihre Patientinnen und Patienten

Sie möchten unseren Patientenflyer “Allergien” für Ihr Wartezimmer anfordern? Hier finden Sie das aktuelle Bestellformular für unsere Patienteninformationen sowie das Bestellformular für Untersuchungsaufträge, über das Sie den Untersuchungsauftrag “Allergologie” anfordern können. 

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