Pathologie, Zytologie und Molekularpathologie
Fachbereich Pathologie und Zytologie
Seit dem Jahr 2012 bieten wir in der gewohnten Qualität und Zuverlässigkeit des Unternehmens in unserer Fachabteilung für Pathologie und Zytodiagnostik alle gängigen Methoden einer modernen und zeitgemäßen Diagnostik.
Wir erbringen unsere diagnostischen Leistungen für die regionale und überregionale, stationäre und ambulante Krankenversorgung. Dabei bearbeiten wir Untersuchungsgut aus nahezu allen Bereichen der Medizin. Die Abrechnung der Leistungen erfolgt mittels GOÄ/IGeL und EBM.
Wir bearbeiten das Material werktags unmittelbar nach Eingang und übermitteln Ihnen die Befunde zeitnah per DFÜ, Fax, Post oder bei besonderen oder eiligen Diagnosen per Telefon.
Klinisch orientiert
Die Pathologie ist als interdisziplinäres Fachgebiet klinisch orientiert. Dies findet Ausdruck in klinischen Konferenzen und Fallbesprechungen. Durch die Möglichkeit ergänzender immunologischer und molekulargenetischer Untersuchungen sind Histologie und Zytologie von besonderer Bedeutung für die Prognosebeurteilung und Therapieplanung maligner Tumorerkrankungen.
Die wissenschaftliche Ausrichtung des Fachgebiets bietet zudem eine Grundlage zur Kooperation in klinischen Studien und bei patientenorientierten wissenschaftlichen Projekten.
Leistungsspektrum Pathologie
Ihnen steht das gesamte Spektrum histologischer Untersuchungen einschließlich der Schnellschnittdiagnostik zur Verfügung, zudem ergänzende enzymchemische und immunhistochemische Verfahren.
Tumorgenetische Befunde werden integriert, insbesondere für prognosebezogene und therapierelevante Zusatzdiagnostik von Malignomen. Ein diagnostischer Schwerpunkt ist die Hämatopathologie – insbesondere die Beckenkamm- und Lymphknotendiagnostik.
Wir liefern die Diagnosen – präzise, zeitnah und komplett unabhängig von Investoren oder Konzernen.
Wir möchten Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass trotz optimaler Abnahme und Aufarbeitung des eingesendeten Materials ein Restrisiko besteht, wonach das Material nicht aussagekräftig oder in zu geringer Menge vorhanden sein kann. In diesem Fall wird gegebenenfalls um eine nochmalige Materialentnahme gebeten.
Histopathologie

Diese ergänzenden Verfahren sind insbesondere für die prognosebezogene und therapierelevante Zusatzdiagnostik maligner Tumorerkrankungen entscheidend, vor allem auch für einen der besonderen diagnostischen Schwerpunkte, die Hämatopathologie (insbesondere Beckenkamm- und Lymphknotendiagnostik).
Molekularpathologie
Der Bereich der Molekularpathologie analysiert die Nukleinsäuren DNA und RNA in der Patientenprobe mit neuesten molekularbiologischen Methoden und unterstützt und ergänzt mit diesen Zusatzinformationen die histopathologischen und zytopathologischen Befunde und die klinische Therapieplanung.
Gemäß Verdachtsdiagnose werden an Gewebeproben von Patienten (u. a. Abstriche, Punktionen, Biopsien, Operationspräparate) gezielt Veränderungen in der humanen DNA und der Expression von Genen analysiert.
Diese Daten liefern wertvolle Hilfestellung zur Klassifizierung von Tumoren, zumal diese Nachweisverfahren besonders sensitiv und oftmals in der Lage sind, auch geringe Mengen an Tumorzellen nachzuweisen und zu charakterisieren. Beispielhaft seien hier nur der Nachweis von Mutationen im Gen cKIT bei Verdacht auf gastro-intestinale Stromatumore (GIST) oder der prognostisch relevante Nachweis von Mutationen im Tumorsuppressorgen TP53 bei diversen Entitäten genannt.
Nachweisverfahren der Molekularpathologie
Zytopathologie

Zu diesem Aufgabenbereich zählt sowohl die gynäkologische Abstrichdiagnostik (gynäkologische Vorsorgezytologie, Begutachtung von Abstrichen der Vulva, des Dammbereichs) als auch die genitale und extragenitale Flüssigkeits-, Punktions- und Abrasivzytologie.
Gynäkologische Abstrichzytologie
Das gynäkologische Vorsorgeabstrichmaterial wird meist an konventionellen Präparaten, daneben im Dünnschichtverfahren mit Computerassistenz beurteilt.
Ergänzend zur qualitäts-kontrollierten morphologischen Beurteilung stehen immunchemische Zusatzverfahren (Nachweis des HPV-L1 Kapsidantigens und der Zellzyklusmarker p16/INK4a kombiniert mit Ki67) für die prognostische Einschätzung und Risikobewertung abnormer oder positiver Abstrichbefunde zur Verfügung.
In Zusammenarbeit mit der Abteilung Molekularpathologie kann ergänzend eine HPV-DNS Bestimmung mit Einzeltypisierung durchgeführt werden. Da auch die Gynäkopathologie zur Verfügung steht, kann eine direkte Korrelation zytologischer und histologischer Befunde in derselben Abteilung erfolgen.
Gleiches gilt für die Befundung von Vulvapräparaten, Damm- und Endometriumabstrichen. Selbstverständlich gehören zum Spektrum der gynäkologischen Zytologie auch Mammasekretuntersuchungen, Mamma- und Ovarialzystenpunktate.

Extragenitale Zytologie
Das gesamte Spektrum der Flüssigkeits-, Punktions- und Abrasivzytologie aller Organe und Organsysteme wird abgedeckt. Zur Flüssigkeitszytologie gehören u. a. Höhlenergüsse (inklusive Gelenke), Sputum, Bronchialsekret und -lavage, BAL, Material der ableitenden Harnwege, Liquor.
Die Abrasivzytologie, insbesondere auch des Bronchial- und Magen-Darmtrakts (einschließlich Pankreas und Gallenwege) sowie der Mundhöhle, wird begutachtet.
Punktionszytologien vor allem solider und zystischer Tumore sowohl im Kopf-Halsbereich (Schilddrüsen-, Speicheldrüsen-, Lymphknotendiagnostik) als auch innerer Organe und Läsionen (z. B. intraabdominell, mediastinal und retroperitoneal) perkutan oder im Rahmen der US-gesteuerten Feinnadeldiagnostik/der interventionellen Radiologie stellen diagnostische Schwerpunkte dar.
An Zusatzmethoden steht das gleiche Instrumentarium wie in der Histologie zur Verfügung (Enzym-, Immunzytochemie, molekulare Genetik).
In Zusammenarbeit mit der Abteilung Hämatoonkologie ist die Analyse mit Durchflusszytometrie verfügbar (unter anderem auch in der Diagnostik von Knochenmark- und Lymphknotenpunktaten). Außerdem kann an sogenannten Abklatschzytologien von Frischgewebe eine zytologische Schnelldiagnostik erfolgen.
Bei speziellen diagnostischen Fragestellungen oder auf Wunsch des Einsenders wird ggf. eine Zweitmeinung (sog. Konsil) in einem spezialisierten Referenzzentrum eingeholt oder ein sog. Unterauftrag an eine spezialisierte Einrichtung vergeben. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, versenden wir, nach Vorankündigung in unserer Begutachtung, das diagnostisch relevante Material an einen anerkannten Fachexperten mit Übermittlung der Patientendaten.
Bei Interesse können Sie gerne die Liste unserer Konsilpartner anfragen: Telefon 0221 940 505 835.









