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IgVH-Klonalitätsanalyse bei B-CLL

  • Parameter
  • Methode
  • Material
  • Einheit/Referenz
  • IgVH-Klonalitätsanalyse bei B-CLL
  • DNA-/RNA-Extraktion; PCR; Fragmentanalyse; Sequenzierung
  • EDTA-Blut 2 ml
  • siehe Befundbericht

Erbgang

somatische Mutation

Klinische Bedeutung

Klinische Bedeutung: Patienten mit einer CLL sind in der Regel durch klonal rearrangierte Immunglobulin-Gene charakterisiert. Das Auftreten einer monoklonalen B-Zell-Fraktion wird mittels Multiplex-PCR für IgVH-spezifische Rearrangements getestet. Prognostisch wichtig ist der Nachweis möglicher Mutationen in der variablen Region der schweren Immunglobulin-Kette. Ca. 50 % aller CLL-Patienten zeigen somatische Mutationen. Gemäß allgemeiner Richtlinien wird dabei ein Auftreten von mehr als 2 % Mutationen als „mutiert“ definiert, während 2 % oder weniger als „unmutiert“ definiert wird. Dieser Mutationsstatus hat eine prognostische Bedeutung. So zeigen Patienten mit unmutierten Immunglobulinen eine vergleichsweise kürzere Remissionsdauer und kürzere mediane Überlebenszeit.

Indikation

V.a. B-CLL

Mutation

Klonalitätsanalyse; IgVH-Rearrangement; gem. BIOMED-2

Dauer der Untersuchung

1-2 Wochen

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