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Neues Disease-Management-Programm Rheumatoide Arthritis: Einschreibung ab 1. Oktober 2026 möglich

Mit dem DMP Rheumatoide Arthritis koordiniert die KVNO die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit rheumatoider Arthritis zwischen den beteiligten Ärztinnen und Ärzten. Teilnahmeberechtigt sind Hausärztinnen und Hausärzte als Koordinierende der ersten Versorgungsebene sowie Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin und Rheumatologie beziehungsweise für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatz-Weiterbildung Orthopädische Rheumatologie als Mitbehandelnde der zweiten Versorgungsebene.

Ziele des Programms sind unter anderem eine langanhaltende Remission oder niedrige Krankheitsaktivität, die Vermeidung struktureller Gelenkschäden sowie der Erhalt von Funktionalität und Lebensqualität.

Bei Patientinnen und Patienten mit rheumatoider Arthritis unter immunsuppressiver oder immunmodulierender Langzeit-Basistherapie kann die Ausnahmekennnummer 32023 angegeben werden. Die im zugehörigen Ziffernkranz aufgeführten Laborleistungen – darunter BSG, IgM-Rheumafaktor und ACPA (CCP-Ak) sowie Blutbild, Kreatinin, Kalium und Leberwerte zur Therapieüberwachung – werden beim Wirtschaftlichkeitsbonus der veranlassenden Praxis nicht berücksichtigt und belasten damit deren Laborbudget nicht. Ausgenommen hiervon ist die CRP-Bestimmung, die nicht Bestandteil des Ziffernkranzes 32023 ist.

Eine vollständige Liste der Ausnahmekennziffern finden Sie hier.

Weitergehende Informationen zum DMP Rheumatoide Arthritis erhalten Sie auf der Internetseite der KV Nordrhein. Dort steht zudem ein ausführliches Merkblatt zu Teilnahmevoraussetzungen, Diagnostik und Vergütung zum Download bereit.