Die Abkürzung STD bedeutet sexually transmitted diseases, d. h. sexuell übertragene Krankheiten, und umfasst eine Reihe von Infektionskrankheiten, die vorwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Dazu gehören unter anderem Syphilis (Lues) und Gonorrhoe (Tripper), Infektionen mit Chlamydien und Mykoplasmen sowie HIV (AIDS), Hepatitis B und C.





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Die Symptome vieler STDs sind vielfältig und häufig uncharakteristisch. Eine Infektion kann unbemerkt erfolgen, zumal Ansteckungsfähigkeit oftmals auch dann gegeben ist, wenn die Erkrankung nicht voll ausgeprägt ist bzw. sich noch keine Symptome zeigen.
Nicht alle STDs sind heilbar. Allerdings lassen sich viele im Frühstadium heilen oder durch eine konsequente Therapie zumindest in ihrem Verlauf günstig beeinflussen. Außerdem kann man durch Kenntnis der eigenen Infektion Dritte schützen. Eine frühe Diagnose ist somit in jedem Fall sinnvoll.
Prinzipiell sind alle sexuell aktiven Menschen gefährdet. Allerdings variiert die Häufigkeit von STD in Abhängigkeit von Region, Alter und weiteren Risikofaktoren stark (sexuelle Präferenz etc.). Personen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern haben ein deutlich höheres Risiko. Da viele Geschlechtskrankheiten keine Symptome machen oder erst in einem späten Stadium zu Beschwerden führen, ist die Kenntnis des eigenen „STD-Status“ für jede(n) verantwortungsbewusste(n) sexuell Aktive(n) erstrebenswert. Die Untersuchung sollte den Stellenwert eines routinemäßigen Gesundheitschecks für beide Partner haben - und nicht den Verdacht des „Fremdgehens“ erwecken. Sprechen Sie mit Ihrem Partner.
Das zusammengestellte Profil umfasst einige wichtige sexuell übertragbare Krankheiten. Die Diagnose geschieht durch den Nachweis spezifischer Antikörper, die der menschliche Organismus nach Eindringen der Erreger gegen diese bildet. Da dieser Vorgang eine gewisse Zeitspanne benötigt, sind diese Tests frühestens etwa 3-4 Wochen nach Infektion/Kontakt sinnvoll. In Einzelfällen kann eine schnellere Diagnostik mit aufwendigen Spezialuntersuchungen oder auch die prohylaktische Gabe von Medikamenten sinnvoll sein (z. B. Postexpositionsprophylaxe bei HIV). Sprechen Sie im Verdachtsfall umgehend mit Ihrem behandelnden Arzt. Das Profil umfasst Blutuntersuchungen zu Lues/Syphilis (TPHA-Test), HIV/AIDS (Anti-HIV1/2 - 4. Gen.), Hepatitis B (Anti-HBc, nicht zur Kontrolle nach Impfung) und Hepatits C (Anti-HCV). Bei entsprechendem klinischen Verdacht sind auch andere Untersuchungen (Abstriche, Urintests) auf andere STD möglich, wie z. B. Chlamydien oder Gonorrhoe. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.